Startseite Bestattungen Stauber Die Nachsorge über den Trauerfall hinaus
 

Wir helfen auch über den Trauerfall hinaus!

Fast jeder Mensch hat in seinem Leben bereits einen geliebten Menschen oder nahen Angehörigen verloren.
Manchmal kann man sich von dem Sterbenen noch verabschieden, doch oft tritt der Tod auch völlig überraschend ein.
Ob man sich noch verabschieden und dem Sterbenen in seinen letzten Stunden oder Minute beistehen konnte, hat nichts mit der Schwere und Länge der Trauerbewältigung zu tun.
Auch durch das Begräbnis ist die Trauer noch lange nicht abgeschlossen.

Nach dem Verlust
Durch den Tod des Nahestehenden, erlebt man Gefühle, die man niemals zuvor erlebt hat.
Die Trauerbewältigung ist ein langer und anstrengender Prozeß. Man weiß nicht, wie man mit den Gefühlen umgehen soll.
Es liegt in der menschlichen Natur zu trauern, wenn etwas Wichtiges verloren ging. Es wäre unnormal, wenn wir dies nicht machen würden, es wäre eben nicht menschlich.
Die Trauer teilt uns die Veränderung und den Verlust mit. Die Trauer ist ein innerer Aufschrei und Warnzeichen der Seele. Man glaubt "verrückt" zu werden.

 

Die Trauerphasen


Engel der Trauer in Rom

1. Phase: Verleumdung und Schock
Man steht unter Schock in dem Moment, wenn man die Todesnachricht bekommt, man kann und will es nicht wahrhaben. Der Hinterbliebene hat den Verlust noch nicht realisiert und mobilisiert in den meisten Fällen nochmals alle Kräfte um die Beerdigung und den Nachlaß zu organisieren.
Der Trauernde kann den Tod noch nicht begreifen, der Verlust ist noch nicht real. Es kann wohl zu Gefühlsausbrüchen kommen, aber der Verlust ist noch nicht ganz nachvollziehbar.

2. Phase: Gefühlsausbrüche
In dieser Phase trifft man auf ein Wechselbad der Gefühle. Emotionen der Verzweiflung, Hilflosigkeit, Angst, Einsamkeit und auch Wut auf den verlorenen Menschen wechseln sich ab.
In dieser Phase treten auch körperliche Symptone auf, die sich in Durchfällen, Kopfschmerzen, Essensstörungen wie Freßanfällen, Erbrechen, erhöhter Alkoholkonsum oder Appetitslosigkeit zeigen können. Auch Unruhezustände und Schlafstörungen treten auf.

3. Phase: Neuorientierung
Nach und nach realisiert der Hinterbliebene seinen Verlust, nimmt aber alte Gewohnheiten und Aktivitäten wieder auf. Man denkt viel über die positiven, aber auch negativen Erfahrungen oder Eigenschaften des Verstorbenen nach. Der Verlustschmerz läßt langsam nach. An besonderen Tagen wie Geburtstag, Hochzeittag oder Weihnachten werden die Gefühle jedoch wieder hochkommen und ein Rückfall in die Phase 2 kann erfolgen.

4. Phase: Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt
Man ist in dieser Phase noch ein wenig melancholisch, wenn man an die gemeinsame Zeit zurück denkt, aber auch sehr dankbar, dass man die gemeinsame Zeit erleben durfte. Ein neuer Lebensabschnitt ohne den Verstorbenen beginnt. Man hat einen neuen Sinn oder Aufgabe gefunden.
Man kehrt ins Leben zurück!

Trauerbewältigung
Jeder Mensch wird mit seiner Trauer anders fertig, jede dieser Phasen wird eintreten, vielleicht aber in anderer Reihenfolge, manchmal wird auch ein Phasenabschnitt übersprungen.
Lange Gespräche, in denen man sich fallen lassen kann, sind bei der Trauerbewältigung sehr hilfreich.

Trauernde Menschen zu begleiten, bedeutet für uns vor allem, ihnen Raum, Zeit, Unterstützung und Anteilnahme anzubieten.
Manchmal einfach nur da zu sein und zuzuhören.